Mittwoch, 21. Februar 2018

89. Tag: San José

Wir sind heute schon um 7.00 Uhr aufgestanden. Das lag zum einen an dem schlechten Standplatz von unserem RV. Die Straße, die nachts schön ruhig war, entpuppte sich als vielbefahrene. Und zum anderen wollten wir früh los, denn heute sollten wir Maui und somit Hawaii verlassen.
Vorher wollten wir uns aber noch das Iao Valley anschauen. Das ist ein geschichtsträchtiges Tal, da dort mal ein wichtiger Kampf zwischen dem König von Maui und King Kamehameha stattgefunden hat. Kamehameha gewann und so wurde Maui als letzte hawaiianische Insel Teil seines Reiches. Zudem ist das Tal wunderhübsch, hat einen schönen Bach und einen tollen Berg, der aussieht wie eine Nadel (Iao Needle). Bevor wir den kleinen Rundweg entlang spaziert sind, haben wir gemütlich auf dem Parkplatz in der Sonne gefrühstückt und die frische Morgenluft genossen. Wir waren das dritte Fahrzeug an diesem Morgen im National Park.
Anschließend sind wir zur Fahrzeugübergabe gefahren und zum Flughafen. Unser Flug nach San José (Kalifornien) war langweilig. Kein Bordprogramm und zum Essen gab es nur ein Sandwich. Schade, dass bei inländischen Flügen, selbst wenn sie fünf Stunden dauern, von Hawaiian Airlines nicht mehr gemacht wird. Aber nach zwei eigenen Filmen, Malen und dauer-durchkitzeln waren wir dann endlich da.
Meine Freundin Martina hat uns vom Flughafen abgeholt. Den Abend haben wir mit leckerer Linsensuppe, einer Waschmaschinenladung, deutschen Kinderbücher lesen und viel Quatschen verbracht. Wir sind spät ins Bett gegangen, schließlich haben wir zwei Stunden an Zeit verloren. Der Unterschied beträgt jetzt nur noch neun anstatt elf Stunden. 
In der Waschmaschine sind auch unsere Winterjacken gelandet (die wir zuletzt vor über einem Monat in Japan anhatten), da es gerade frostig kalt in Kalifornien ist. 
Kühle Grüße

Silke

Kommentare:

  1. Und wie gelingt die Umstellung von (fast) 4 Wochen Outdoor leben in offenen Cottages, open air Duschen, Caravan, Meeresrauschen, Sternenhimmel und Sonnenaufgängen wieder in feste Häuser und Betten? Bei der Kälte vielleicht gut, aber wenn einen mal das Outdoor Fieber gepackt hat ...

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  2. Hi Oli, es ist schön, bei Martina zu sein. Lore genießt es, in einem Haus zu wohnen. Ich kam mir zum Schluß auf Maui vor wie eine Hippiemama bei der bald das Jugendamt anklopft. Das hat Spaß gemacht, aber die Mischung macht’s. Liebe Grüße
    Silke

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